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Roman F. Hümbs
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Stative und Stativschellen

Stative

Ein Stativ nervt; ein Stativ ist unbequem, ein Stativ ist schwer und weitere negative Eigenschaften fallen mir ein, wenn man wärend einem Seminar oder Workshop das Wort Stativ nutzt. Das ist doch ein Relikt an die "alte" Fotografie, denken viele unter uns. Heutzutage hat man doch eine DSLR in seinen Händen und schraubt die ASA Zahl rauf, und hat im besten Fall sogar noch ein IS oder VR Objektiv auf dem Body, welche uns helfen verwacklungsfreie Bilder zu machen.

Richtig: zu machen, nicht aber zu gestalten!!

Die wirkliche Gestaltung im Sucher scheint ebenso der Zeit verfallen zu sein, wie dem Glaube, das IS und VR uns wirklich aushelfen können. Gute Technik zum Teil, ausser Frage, doch ein Stativersatz stellen diese Systeme nicht dar.

Die wirkliche Gestaltung im Sucher einer Kamera gelingt am besten von einem stabilen Stativ. Stabilität ist enorm wichtig, denn ansonsten bringt uns das Stativ mehr Nach- als Vorteile. Die negativen Eigenschaften habe ich zum Eingang erwähnt, die Vorteile indes überwiegen: 

Landschaftsfotos oder Architekturfotos mit einer beeindruckenden Schärfe und einem Ideal an ausgewählter Gestaltung lassen sich realisieren. Reihenaufnahmen, welche später u.a. verwendet werden können für eine Überblendung, oder gar um die Technik des RAW Formates vollkommen ausreizen zu können, (Stichwort HDR), dann kommt man um ein Stativ nicht herum. Gleiches gilt für geschmackvolle Langzeitaufnahmen, von Wolken, Wasser, fahrenden Fahrzeugen, Nachtaufnahmen um nur einige Beispiele aufzuzeigen.

Bei all diesen Facetten der Fotografie ist ein stabiles Stativ unabkömmlich. Ich selber verwende das Manfrotto 055b pro MK IV. Von diesem Stativ bin ich überzeugt bis zu Brennweiten von 400mm. Als Köpfe kommen bei mir zum Einsatz:  Kugelkopf 488 RC2 und der 3-Wege-Kopf 804 RC2. Beide sind ebenfalls aus dem Gesamtprogramm Manfrotto. Hier ist ein gutes Preis- Leistungsgefüge erkennbar bei optimaler Stabilität.

Ein DSLR Body hat immer ein Stativanschluss. Etliche Objektive hingegen nicht. Manchmal hat man das Glück, das der Hersteller als Option für ein Objektiv eine Stativschelle anbietet. Mittlerweile bieten einige Firmen für viele Objektive entsprechende Stativschellen an. Es lohnt sich, und das nicht nur bei Telebrennweiten.

Diese Kombination, feste Stativschelle und Stativ erweitern einem jede Fotografie und fordern von uns neue Grenzen ab.

© Roman F. Hümbs

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