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Roman F. Hümbs
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Fraktale Welten

Diese Möglichkeit bietet jeder Computer, unabhängig von seiner
Beschaffenheit und Ausstattung. Das einzige was Sie dazu
benötigen ist ein kleines aber feines Programm mit Namen:
WINFRACT. Und schon können Sie zauberhafte Verschlingungen,
mit hypnotischem Charakter, faszinierende Muster auf Ihren
Monitor zaubern.

Möglich machen das einige mathematische Formeln. Ursprünglich
einmal konzipiert für gewaltige Hochleistungsrechner als Genie III
u.ä. reichen heute handelsübliche Consumer PC aus, um zu
ansprechenden Ergebnissen zu kommen, ohne lange Wartezeiten.

WINFRACT wurde entwickelt von keinem geringeren als Tim
Wegener, der auch bei der NASA maßgeblich beteiligt war an der
Navigationssoftware des Space Shuttle Programms. Wie aber
kam es dazu?

Fraktale, das ist eine faszinierende Welt für sich und wer einmal
in den Bann gezogen wurde, wird schwerlich davon loslassen
können. Es ist dabei egal, ob Sie Neueinsteiger sind oder bereits
ein erfahrener Forscher und bereits tief vorgedrungen sind in
Fraktale Welten, die Begeisterung wird Sie immer wieder aufs
neue fordern.

Fraktale sind Formen, Farben, Strukturen und Figuren von einer
Unendlichkeit an Komplexität, die einen Vergleich mit der
Unendlichkeit des uns umgebenen Weltalls nicht scheuen
müssen. Ein Fraktal ist ein mathematisches Produkt. Die
Darstellung ruft bei vielen Usern kindliches Bewusstsein herauf.
Über die Schönheit der Fraktale könnte ich stundenlang
schwärmen, aber ich versuche in der Realität zu bleiben.
Auch wenn es sehr, sehr schwer fällt bei diesem Thema. Die
Grenzen der Phantasie sind bei der Betrachtung ebenso fließend
wie die Strukturen und Erstellung dieser.

Mittlerweile wissen wir, das der Begriff Zeit menschlich ist, und
recht ungenau dazu, immer betrachtet zum Weltall und seinen
Dimensionen. Kolumbus hat bewiesen, dass unser Planet nicht
flach ist, Einstein zeigte uns, dass Materie zwei unterschiedliche
Dinge sind, Newton legte die Kraft fest, wenn auch mittlerweile
wir davon ausgehen müssen, dass dieses nicht richtig ist, wie
uns neuste Forschungsergebnisse bestätigt haben. Es wird also
ein Teil unseres Wissens bestätigt, der andere Teil muss neu
geschrieben werden. Wir stellen fest, dass das eine mit dem
anderen Gebiet ineinander übergreift.

Fraktale haben mit all dem zu tun, obwohl sie nur eine
Entstehung der Mathematik sind. Fraktale gab es bereits früh,
sehr früh. Und sie helfen uns in der Vorstellung der
Unendlichkeit. Komplizierte Bilder die mit einer einfachen
Gleichung dargestellt werden können, die wenig Platz benötigt.
Es ist der alte Traum des Menschen die Technik immer weiter zu
reduzieren, und vielleicht ist auch der Mensch bereits ein
Produkt der Reduktion?

Michael Barnsley, einer der Ersteller des Interated Function
Systems, das begann Fraktale zu errechnen, gründete ein
Unternehmen, das diese Idee der Kompression von Grafiken
kommerziell umsetzen soll. Wenn es Herrn Barnsley gelingen
würde, die fraktale Formel für eine beliebige Textdatei zu finden,
könnten auf einer Festplatte mit 40 GB bis zu 40 TB gespeichert
werden.Und genau an diesem Punkt sind wir nun angelangt.
Fraktale verlieren nichts an ihrer Schönheit, wir dringen in
Fraktale Welten ein die nie zuvor gekannt waren. Einzigartig
erlauben die Rechner der Istzeit uns ein Sehen in eine uns immer
wieder unbekannte Welt, nach einer Grundidee aus den Anfängen
des 20 Jahrhundert. Dieses Vorstellung ist dermaßen fantastisch
das man mit einem gewissen Ehrgefühl seinen Rechner und die
damit verbundene Leistung betrachtet. Eine Leistung die die
meisten unter uns gar nicht von ihrem Rechner abfragen.

Fraktale Anwendungen sind im Bereich Grafik und Design nicht
wegzudenken, ein ganzer Industriezweig hängt daran.
Hochauflösende Grafikrechner lassen mit Hilfe von fraktalen
Formeln realistische Fotos entstehen, mit Wäldern, Kugeln, und
Blumen, Gebirgen etc.

In dem Film Star Trek: der Zorn des Khan, war der gesamte
Genesis-Planet eine errechnete fraktale Landschaft. Sie glauben,
ein solch erzeugtes Bild muß irgendwie nach Mechanik
ausschauen? Vielleicht aus dem Denken heraus, das ein
Computer Kreise und Quadrate miteinander verknüpft? Wenn
aber ein Computerkünstler diese fraktalen Welten mit
Programmen verknüpfen kann, wie sie heute gängig sind wie
etwa Photoshop aus dem Hause Adobe oder dem PhotoPaint aus
dem Hause Corel dann ist die Täuschung perfekt. Niemand ist
mehr in der Lage zu sagen, das erstellte Bild ist real oder virtuell,
erzeugt aus dem Kopf des Computerkünstlers mit der Technik
Computer.

Haben Sie nicht auch manchmal das Gefühl, beim betrachten
eines Gesichtes, das haben Sie schon einmal gesehen? Und
dennoch ist Ihnen diese Person völlig fremd? Sie haben im
Unterbewusstsein das Gesicht reduziert auf bestimmte Merkmale
und in der Tat, es gleichen sich viele Menschen. Auch in der
restlichen Natur stellen wir verblüfft diese Ähnlichkeiten fest,
sei es im Gebirge, Flüsse, Tälern etc.

Es ist das Chaos. Unzählige Beispiele gibt es, was darunter zu
verstehen ist. Und das gibt es auch in der Mathematik. Das wohl
bekannteste Fraktal ist das Mandelbrot, benannt nach dem
Erfinder dieser mathematischer Aufstellung. Leider war es Herrn
Mandelbrot nicht möglich, sein Ergebnis zu sehen, damals gab es
noch keine Computer. Um die madelbrotsche Menge
darzustellen, zu errechnen ohne Computer, würde ein Mensch
Jahrzehnte benötigen, selbst dann, wenn diese Person 10
Stunden pro Tag von Hand rechnet. Sie sehen, der Computer
macht es uns erst möglich, eine Vorstellung davon zu
bekommen, was in den Tiefen der mathematischen Formel steckt.

Dazu wird jeder Monitorpunkt zerlegt und eingebaut in die
vorhandene Gleichung. Die Fraktalen Welten sind unendlich. Und
das Sie ein Fraktal finden werden, sie der Entdecker sind, eines
echten neuen Fraktal ist sehr groß. Haben Sie ein solches
entdeckt, dann sollten Sie Kontakt aufnehmen zu der
Tim Wegener Group in den USA.

Zu diesem Thema sind im Tewi Verlag verschiedene Bücher
erschienen, welche allesamt ausgestattet sind mit den
entsprechenden Programmen zur Erstellung von Fraktalen. Die
Software für die Erstellung von Fraktalen ist Freeware, und
solange die Begeisterung bei den Usern anhält wird es auch
immer wieder updates dazu geben. Auch hier liegt es an Ihnen,
mitzuarbeiten, Vorschläge zur Verbesserung einzureichen etc.

Bedenken Sie weiterhin die Dimension. Was Sie heute auf einem
Intel I7 Rechner darstellen, war vor 40 Jahren nur möglich mit Großrechneranlagen. Und was in den kommenden 10 Jahren
möglich sein wird, ist heute unvorstellbar. Technik, die morgen
erfunden wird, war gestern bereits schon wieder veraltet.
Anhand des letzt genannten Satzes mag man sich die
Dimensionen vorstellen, doch seien sie sich gewiß das ihre
Vorstellungskraft dafür nicht ausreichend ist.

 

Das Bildbeispiel zeigt ein Fraktal nach mehrfacher Bearbeitung.
Ursprung: Plasma.

Wenn auch sie ein Teil werden wollen von solch einer Technik,
dann setzen sie sich mit mir in Verbindung oder dem Service
welchen sie finden unter COMART; geben sie einmal in der
Suchmashcine Google den Begriff GO COMART oder COMART
allein ein. Sie sind nicht allein, wir sind immer da, für sie, für dich.

Text und Abbildung © Roman F. Hümbs

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